bike4dreams 2012 - ein voller Erfolg! 33 Teilnehmer - soviel wie noch nie! - starteten um 6:00Uhr in Wien und genauso viele erreichten gesund und unversehrt knapp nach 18:00Uhr das Ziel in Klagenfurt. Bei fast perfektem Radwetter, begleitet von einem grandiosen Betreuerteam und unter der tollen Führung der Kapitänsmannschaft wurden die 303km auch in diesem Jahr für einen guten Zweck bewältigt. Doch der Reihe nach...

Wie jedes Jahr hieß es für alle Teilnehmer und Betreuer früh aufstehen, sollte doch pünktlich um 6:00Uhr am Stadtrand von Wien los gefahren werden. Nachdem bike4dreams 2012 mit einer Rekordteilnehmerzahl aufwarten konnte (33 Starter) war auch der Andrang am Start größer als in den letzten Jahren und das Zusammenfinden zum traditionellen Gruppenfoto dauerte auch die eine oder andere Minute länger.

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Nichtsdestotrotz ging es (fast) pünktlich um 6:00Uhr los, ein 33-köpfiges Fahrerfeld (29 Burschen und 4 Mädels) setzte sich in Bewegung, begleitet von drei Versorgungsbussen und zwei PKWs, angeführt von vier Kapitänen und der Aussicht auf einen tollen "Radausflug" bei wunderbarem Wetter.

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Das erste Teilstück bis zum Semmering und der ersten von drei Labestationen eignete sich für viele Fahrer zum Kennenlernen. Nachdem auf den ersten 80km noch bei niemandem Anzeichen von Anstrengung erkennbar waren, wurde fröhlich geplaudert und gescherzt. Je näher der Semmering kam, desto ernster wurden die Mienen im Feld. Am Fuße des Semmering wurde traditionellerweise die erste von zwei Bergwertungen gestartet. Hier teilte sich das, bis hierher diszipliniert in Zweierreihe fahrende, Feld erstmals auf, jeder fuhr sein Tempo um den Gipfel zu erreichen. Die „Bergziegen" vorne weg machten sich die Bergwertung unter sich aus, wie schon im Vorjahr setzte sich auch heuer Thomas knapp vor Werner durch.
Die treuen bike4dreams-Betreuer waren jedoch schon um einiges vor dem „Semmering-König" am Gipfel um alle Ankömmlinge mit Getränken, Obst und belegten Broten zu verwöhnen.

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Nachdem alle angekommen und gestärkt waren, hieß es warm anziehen für die Abfahrt. Bei gefühlten 0°C ging es den Semmering hinunter Richtung Mürztal und Leoben.

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Die Fahrt durch das Mürztal war unaufregend, das Wetter wurde wärmer und wärmer, die nächste Labestation nach ca. 170km kam näher und näher. Einziger Wehrmutstropfen war die Magenverstimmung von Bernhard, der sich nach einem kurzen Schläfchen im Besenwagen aber recht bald wieder im Peloton einfand.
Die zweite Labestation am Ortsende von Leoben bot zusätzlich zu Obst, belegten Brötchen und Säften nun auch Süßigkeiten, in Form von Mannerschnitten, Balisto und Kipferln...die Stimmung war ausgezeichnet, lediglich das Fehlen von Cappuccino wurde im Überschwang kritisiert :-) Aber das nehmen wir gerne als Verbesserungsvorschlag für bike4dreams 2013 auf :-)

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Das folgende Teilstück kann wohl getrost als der Knackpunkt jedes bike4dreams bezeichnet werden. Die in etwa 65km lange Fahrt durch das Murtal, zuerst entlang der Bundesstraße und am Schluss am Murtalradweg bis zum Fuße des „psychologischen Ziels", dem Perchauer Sattel. Nun machte sich auch erstmals die große Teilnehmerzahl bemerkbar, es war unruhig im Feld, nicht immer wurde die Zweierreihe eingehalten, es wurde unrhythmisch gefahren – was bei dem stetigen Auf und Ab in diese Teilstück sehr kraftraubend sein kann.
Hinzu kam die Sonne, die nun immer unerbittlicher ihre Strahlen auf das Feld herab richtete und den Tribut aller Fahrer forderte.

Als Scheifling passiert wurde, ging es zur zweiten und letzten Bergwertung, dem Perchauer Sattel. Es reihten sich jene Fahrer vorne ein, die es noch einmal wissen wollten – eh alles die üblichen Verdächtigen. Die anderen genossen den letzten ernsten Hügel vor Klagenfurt...mehr oder weniger.
Die zweite Bergwertung sicherte sich Hannes, erneuter Zweiter war Werner (sehr galant von Werner, jeweils einem Speedie den Vortritt zu lassen :-)

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Als Belohnung für alle hatte die letzte Labestation Kuchen zu bieten. Cola, Red Bull, Kuchen, Schnitten, Brote, Säfte, Traubenzucker...alles was sich das Radlerherz nach 230km wünscht – das Thema Kaffee hatten wir schon in Leoben :-)

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Die Abfahrt vom Perchauer Sattel Richtung Neumarkt fuhr das Feld aus Sicherheitsgründen ob der schmalen und kurvenreichen Straße nicht als geschlossene Gruppe, sondern einzeln und mit etwas Abstand zum Vordermann. Eine Erfahrung aus vergangenen Jahren, die sich als lohnend erwies – einzig an der erneuten Gruppenbildung nach der Abfahrt muss bis zum nächsten Jahr gearbeitet werden (wenn der Herr Präsident persönlich „Ausreißer" stellen muss, dann spricht das wohl für sich :-)

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Die letzten Kilometer nach Klagenfurt wurden wir dann noch von heftigem Gegenwind begleitet, der allen Teilnehmer das Letzte abverlangte (zumindest dem Autor), das immer näherkommende Ziel zog das Feld aber schon fast magnetisch an.
Und knapp nach 18:00Uhr war es dann soweit, unter tosendem Applaus von gefühlten hunderten Fans, Freunden, Bekannten und Familie fuhr das Peloton geschlossen am Alten Platz in Klagenfurt ein.

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Nach etwas mehr als 10:15 Stunden Fahrzeit erreichten alle gestarteten Teilnehmer gesund und glücklich das Ziel.
Insgesamt gab es zwar vier Platten (drei davon trafen Thomas K. :-( ), aber glücklicherweise keine Unfälle oder sonstigen Zwischenfälle – während 303 Kilometern zwischen Wien und Klagenfurt!

Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle dem Betreuerteam, die den ganzen Tag über ein Auge auf das Feld geworfen haben, den Tross stets begleiteten, uns mit spitzen Verpflegung versorgten, die Labestationen und den Empfang toll organisierten! Vielen Dank für die großartige Unterstützung!

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Um den Tag und das Event entsprechend abzuschließen, darf die traditionelle Finisherparty natürlich nicht fehlen. Und die fand – wie in allen vorangegangenen Jahren – wieder im italienischen Restaurant La Pasta in Klagenfurt statt.

Ein überragendes Buffett (italienische Nudelgerichte vom Feinsten, Salate und Tiramisu) war für bike4dreams bereits vorbereitet und so wurde kräftig hingelangt – es hat sich jeder auch wirklich verdient.

Der krönende Abschluss des Abends war die Übergabe der Spenden an Vertreter bzw. Eltern der begünstigten Kinder. Der Stellenwert einer Charityveranstaltung wie bike4dreams wurde durch die berührenden Worte der Vertreterinnen der Kärntner Kinderkrebshilfe und des Schottenhofs Wien deutlich.

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Das an bike4dreams übergebene, selbstgestaltete Dankeschön-Bild der Familie des Kärntner Kinderkrebshilfe-Projekts verdeutlichte nochmals die Bedeutung dieses Events und zauberte ein großes Lächeln in die Gesichter aller Beteiligten und speziell der bike4dreams-Organisation.

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Insgesamt konnten 2012 durch bike4dreams EUR 9.700,- erzielt werden, die auf die sechs ausgewählten Projekte aufgeteilt wurden. Das bedeutet neuen Spendenrekord!

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Wir von der bike4dreams-Organisation möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen bedanken, die diese Veranstaltung ermöglicht und mitgewirkt haben!

303km in 15 Minuten...hier gehts zum Video (Danke an "ketterechts")

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