Die Stimmung am Vorabend des heurigen bike4dreams war um einiges entspannter und fröhlicher als im letzten Jahr. War die Wetterprognose doch um einiges besser als 2013. Mit dem einen oder anderen Schauer mussten die Teilnehmer zwar rechnen, aber je näher man sich dem Ziel in Klagenfurt nähert, desto mehr Sonne wird vom Himmel scheinen. Das eigens installierte Event-Wetter auf der ZAMG-Homepage ließ auch keine Zweifel aufkommen, dass uns Petrus dieses Jahr wohlgesonnen sein wird.

So versammelten sich alle Teilnehmer am Do, 29.05. um 5:30Uhr beim Start am Rande von Wien und freuten sich auf 303 erlebnisreiche Kilometer am Rennrad. Die gesamte Abwicklung vor dem Start ging fast schon routinemäßig über die Bühne. Das Beladen der Versorgungsfahrzeuge, Auffüllen der Wasserflaschen, der letzte Check der fahrbaren Untersätze und das obligatorische Gruppenfoto konnten rechtzeitig erledigt werden, sodass sich das Peloton pünktlich um 6:00Uhr Richtung Süden in Bewegung setzte.

start

Die ersten Kilometer dienten wie jedes Jahr dazu, die Gruppe zu „harmonisieren", also eine kompakte Gruppe zu bilden und so über die Straßen zu rollen. Angeführt von den speed4need-Kapitänen und angetrieben von einer angenehmen Prise aus der richtigen Richtung klappte das auch ganz anständig. Je weiter Wien im Rückspiegel der Begleitfahrzeuge verschwand, desto näher kam die erste große Hürde, der Semmering. Nach etwa 2:45h Fahrtzeit und einer Pinkelpause erreichte das Feld den Fuß dieses ersten Berges und formierte sich um die traditionelle Bergwertung auszufahren. Manche nahmen diese ambitionierte in Angriff, manche schonten Ihre Kräfte um auch noch genug Tinte am Füller für die restlichen 210 Kilometern zu haben :-)

semmering

Nach einer Stärkung (das Betreuerteam hat auch heuer wieder ganze Arbeit geleistet: neben den beliebten belegten Brötchen gab es Riegel, Bananen, Schnitten, Kuchen, Wasser, Isogetränke, Red Bull, Cola...man munkelt dass sogar Teilnehmer gesichtet wurden, die sich mit selbstgekochten Nudeln verpflegten...) ging es dann in die Abfahrt. Ein leichter Nieselregen und ca. 9 Grad Lufttemperatur sorgten dafür, dass alle mit der nötigen Vorsicht zu Sache gingen und sehr bald am Ende der Abfahrt „gruppo compatto" ausgerufen wurde, das Feld also wieder vereint als eine Formation dahinrollte.

Der nächste Meilenstein den es anzuvisieren galt, war die Labestation in Leoben. Rund 80km durchs Mürztal bei angenehm unterstützenden Wind, die sich lichtende Wolkendecke voraus und die - durch die moderne Kommunikation namens „WhatsApp" bestätigte - Gewissheit, dass im Ziel bereits die Sonne scheint.
Zwischendurch gesellte sich der eine oder andere Fahrer zu den Betreuern im Besenwagen um frische Kräfte zu sammeln bzw. dem doch hohen Tempo Tribut zu zollen.

fahrt

Bei der Labestation in Leoben kam es dann beinahe zu einem Eklat...das Fahrerfeld erreichte die Labestation nämlich (fast) vor dem Betreuerteam. Aufgrund eines gewissen PS-Vorteils konnten die Betreuer am letzten Hügel vor der Labestation das Peloton aber doch noch abfangen und bauten in Windeseile die Versorgung auf, sodass die ersten Fahrer gar nicht merkten, dass sie um ein Haar eine Wartezeit bei der Ausgabe der belegten Brötchen in Kauf hätten nehmen müssen ;-)
Erfreulicherweise wuchs das Feld bei dieser Labestation um einen Teilnehmer an, das speed4need-Urgestein Klaus S. ließ es sich trotz verkorkster Frühjahrsvorbereitung nicht nehmen zumindest ab Leoben bike4dreams die Ehre zu geben.

labe 02

Nachdem die Versorgung wieder um einen beträchtlichen Teil reduziert wurde, radelten die Pedalritter weiter - nun schon bei sonnigem Wetter - Richtung Perchauer Sattel. Wie jedes Jahr ist dieser Abschnitt mit der herausforderndste, muss nämlich einerseits der Murtalradweg befahren werden, der Aufgrund seiner Topografie und Straßenbeschaffenheit heikel ist und andererseits am Ende der Perchauer Sattel wartet...ein rund 6km langer Anstieg, der zwar nicht steil ist, aber nach rund 220km in den Beinen schon sehr weh tun kann...
Nachdem alle Teilnehmer diese Hürden meisterten und sich in der Sonne am Perchauer Sattel Cole und Kuchen gönnten, wurde das Empfangsteam in Klagenfurt bereits in Alarmbereitschaft versetzt...

labe03

Die Abfahrt vom Perchauer Sattel bis nach Wildbad Einöd trieb den Kapitänen in den letzten Jahren regelmäßig den Schweiß auf die Stirn. Nicht ob der Anstrengung, sondern des Gefahrenpotentials wegen. Heuer jedoch wurden kleine Gruppen gebildet, die die enge und kurvenreiche Abfahrt mit genügend Abstand voneinander in Angriff nahmen und siehe da, problemlos und unaufgeregt erfolgte bei der Ortseinfahrt von Wildbad Einöd der Zusammenschluss, so als sei dieser Abschnitt eine „Kindergartenpartie".

abfahrt 02

Die restlichen Kilometer bis nach Klagenfurt waren dann naturgemäß durchmischt von Gefühlen der Erleichterung es gleich geschafft zu haben und dem sich aufbäumen, doch noch zu treten und dem inneren Schweinehund zu zeigen wer der Chef im Haus ist.

Gegen 18:00Uhr radelten dann alle Teilnehmer erschöpft aber glücklich unter dem Applaus vieler Freunde, Bekannten und Verwandten am alten Platz in Klagenfurt ein und ließen sich zurecht feiern. Ein toller Empfang mit Broten, Säften und Bier wartete auf alle Beteiligten, denen die Freude mehr als die Erschöpfung anzusehen war!

ankunft

Um den Tag gebührend abzurunden, fand am Abend die traditionelle Finisherparty im Lokal „La Pasta" in Klagenfurt statt. Bei einem wunderbaren italienischem Buffett ließ man den Tag Revue passieren und dichtete Heldensagen auf die wackeren Radler von bike4dreams.

finisher 01

Der krönende Abschluss des Abends war die Übergabe der Spenden an Vertreter bzw. Eltern der begünstigten Projekte. Berührende Worte der Vertreter ließen den Stellenwert dieser Charity-Veranstaltung deutlich werden und ist der Lohn für alle, die daran beteiligt sind.

Insgesamt konnten im heurigen Jahr EUR 9.500,- an Spenden gesammelt werden, die an das Kinderhospiz Netz, die Behinderten Sportgruppe Klagenfurt, Special Olympics Sommerspiele „Herzschlag 2014" und die Kärntner Kinderkrebshilfe übergeben wurden.

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Wir von der bike4dreams-Organisation und vom Verein speed4need möchten und ganz herzlich bei allen bedanken, die dieses tolle Event ermöglicht und mitgeholfen haben!

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